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Kreisverband
"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt der Kölner Künstler Günter Demnig. Dass die Opfer des Nazi-Terrors vergessen werden, soll seine Initiative Stolpersteine verhindern.
Drei Stolpersteine übergab Demnig an die Stadt Konstanz, die durch Bürgermesiter Claus Boldt vertreten wurde. Der Künstler verlegte die zehn mal zehn Zentimeter großen Gedenksteine eigenhändig vor den Häusern, in denen die Opfer zuletzt gelebt hatten und aus denen sie von den Nazis verschleppt wurden.
Die Messingplatte auf den Steinen macht darauf aufmerksam, dass die Nazi-Opfer Nachbarn und Arbeitskollegen waren.