"Man muss wollen, dass sich etwas ändert"

Professor Gesine Schwan erhielt den Heckerhut der SPD

Gesine Schwan erhält den Heckerhut„Reale Politik steht meistens vor der falschen und einer noch fälscheren Entscheidung.“ Immer wieder beschrieb Gesine Schwan, als sie vom SPD-Kreisverband Konstanz den Heckerhut wegen ihrer Verdienste um die soziale Demokratie verliehen bekam, wie die moderne Politik sich im Dilemma verheddert. Eingeleitet wurde der Abend vom singenden Intendanten des Konstanzer Theaters, Prof. Dr. Christoph Nix, der ein Spottlied auf den politischen Kompromiss vortrug. Und der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Friedrich, sprach davon, manchmal müsse man Kompromisse auch „ertragen“. Gesine Schwan stimmte aber nicht das Lied der Politikverdrossenheit an. Mit Hilfe des Philosophen Immanuel Kant zeigte sie auf ,wie Politik dem wichtigsten Grundwert, der Würde des Menschen gerecht werden kann.

 
Sorge um ärztliche Notdienste

Landesweite Neuregelung gefährdet ambulante Notfallversorgung

Eine neue Notdienstordnung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württembergs verschlechtert nachts und an den Wochenenden die kassenärztliche Versorgung im Kreis Konstanz. Darauf wiesen der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Dr. Max Hahn und der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Friedrich hin.


Bild: Rainer Sturm (www.pixelio.de)

 
Gesine Schwan erhält den Heckerhut 2008

Heckerhut Preisträgerin Gesine SchwanGenau 160 Jahre nach dem Heckerzug verleihen wir am 12. April 2008 den Heckerhut an Prof. Dr. Gesine Schwan. Die Veranstaltung findet am historischen Ort, im Konstanzer Bürgersaal statt und beginnt um 19 Uhr.

Eine historische Verbindung vom badischen Landtagsabgeordneten und Revolutionär zur Präsidentin der Europa-Universität Frankfurt/Oder und unserer Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin zu ziehen, fällt leicht. Sei es in der Grundwertekommission der SPD, sei es in ihrer wissenschaftlichen Arbeit oder in ihrem Engagement für die Aussöhnung mit Polen, die Verpflichtung zur sozialen Demokratie ist einer der wichtigsten Beweggründe von Gesine Schwan.

 
SPD-Kommunalpolitiker formieren sich neu

Ralf Baumert neuer SGK-Kreisvorsitzender

"Gemeinderäte haben hohen Beratungsbedarf", sagt der neu gewählte Kreisvorsitzende der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), Ralf Baumert. Der Bürgermeister aus Rielasingen-Worblingen kennt beide Seiten des Ratstisches. Der neue SGK-VorstandVor seiner Wahl war er jahrelang Gemeinderat in Hilzingen und eine Amtsperiode Mitglied des Kreistags. Die Beratungsangebote der SGK, ihre Fachveranstaltungen und Fachzeitschriften waren ihm eine große Hilfe gewesen, so Baumert. "Das will ich der SGK zurückgeben", begründete er seine Kandidatur.

Bild: Bürgermeister Ralf Baumert, Anita Fitz, Winfried Kropp und Peter Friedrich

 
Peter Friedrich: Afghanistan ist "kein Pfafindereinsatz"

"Niemand macht sich die Entscheidung leicht." - Kritische Diskussion über die Bundeswehr in Afghanistan

Bleibt die Bundeswehr für immer und ewig in Afghanistan? Welche Ziele verfolgen die deutschen Soldaten dem Land zwischen Russland, dem Iran und Pakistan? Muss der Auftrag an das Militär im Herbst diesen Jahres verlängert werden oder wäre es nicht besser, wenn die Politik ein Ausstiegsszenario entwickelte? Drei Experten für internationale Politik hatte der Konstanzer SPD-Abgeordnete Peter Friedrich eingeladen, allesamt Sozialdemokraten, die unterschiedliche Aspekte des Mandats in Afghanistan-Einsatzes kontrovers diskutierten: Andreas Weigel, Abgeordneter aus Zwickau und Mitglied der Afghanistan Task-Force der Bundestagsfraktion, den Politikwissenschaftlicher Prof. Dr. Wolfgang Seibel, der an der Universität Konstanz lehrt und den Botschafter a.D. Guntram von Schenck.