Mit starkem Endspurt schwarz-gelb verhindern!

In den letzten Tagen vor der Bundestagswahl mobilisiert die SPD im Kreis Konstanz mit voller Kraft alle ihre Anhänger. Den Startschuss zur Schlussoffensive gab ihr Kreisvorsitzender Peter Friedrich auf einer Kundgebung in Radolfzell. Es gebe eine Mehrheit in Deutschland, die "sozialer ist als Guido Westerwelle", sagte Friedrich.

Der Abgeordnete kritisierte den Tarnkappenwahlkampf der CDU, die ihre wahren Ziele mit schwarz-gelb verschweige und verschleiere. Doch schwarz-gelb bedeute mehr Atomstrom und die Abschaffung der bestehenden Mindestlöhne und Lohndrückerei. Friedrich warb bei Anhängern der Grünen und der Linken um die Erststimme, die über den Vertreter des Wahlkreises im Parlament entscheidet.

 
Kommt nach dem Wahltag der Kahlschlag?

Schon das Motto, mit dem attac, die Gewerkschaft verdi und der BUND zu einer Podiumsdiskussion der Bundestagskandidaten im Wahlkreis eingeladen hatten, machte klar: Mit ihren illusorischen Steuersenkungsversprechen wird schwarz-gelb auf diesem Abend nicht punkten können. FDP-Kandidatin Birgit Homburger erschien deshalb gleich gar nicht, Andreas Jung (CDU) versteckte diese Programmpunkte am liebsten. Unbegründet ist die Sorge nach einem schwarz-gelben Kahlschlag bei sozialen Leistungen nicht, schließlich muss der Staat aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise im nächsten Jahr gewaltige Einnahmeausfälle hinnehmen. Peter Friedrich (SPD) zeigte auf, wie sozialdemokratisch geprägte Konjunkturprogramme die Wirtschaft stabilisieren. "Wir machen keine Schulden für die Banken, sondern sichern mit den Konjunkturprogrammen Arbeitsplätze", sagte Friedrich vor 100 Zuhöhrern im Konstanzer Wolkensteinsaal.

 
Kompetent, präzise, kurz!

Peter Friedrich überzeugt bei der Südkurier-Podiumsdiskussion

Knapp 400 Zuschauer erlebten im vollbesetzten Unteren Konzil-Saal in Konstanz eine lebhafte Diskussion der fünf Bundestagskandidaten im Wahlkreis Konstanz. 12 Tage vor der Wahl gab es eine der wenigen Gelegenheiten, die Bewerber im direkten Vergleich zu betrachten. Als klarer Sieger ging der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Friedrich aus der Veranstaltung hervor: Kompetent, klar und präzise beantwortete er die Fragen des Publikums und der Moderatoren Jörg-Peter Rau und Thomas Satinsky. "Jedes Kind soll einen Platz in einer Ganztageseinrichtung oder in einer Ganztagesschule finden", gab Friedrich als sein politisches Ziel für den Wahlkreis aus.

 
TV-Duell auf Großleindwand

Frank- Walter Steinmeier gegen Angela Merkel: Etwa 80 Zuschauer, die auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Peter Friedrich in den Konstanzer Wolkensteinsaal gekommen waren, erlebten Frank-Walter Steinmeier als den kompetenteren Politiker.

Bild:tmw-Frieder Schindele

 
SPD-General Hubertus Heil in Konstanz

Am Samstag, den 5. September veranstaltet die SPD von 14 bis 16 Uhr eine Kundgebung auf der Marktstätte in Konstanz, an der SPD-Generalsekretär Hubertus Heil und der Konstanzer Bundestagsabgeordnete Peter Friedrich teilnehmen werden. Die Redner befassen sich mit dem Thema „Bildung ist Menschenrecht. Gleiche Chancen für jedes Kind“. Heil ist seit 1998 Mitglied des Bundestages und widmet sich seit Beginn seiner politischen Karriere auch der Bildungspolitik. Nach eigener Aussage war es vor allem die Bildungssituation in seiner Heimat Niedersachsen, die ihn zum Beitritt in die SPD motivierte.
Neben Live-Musik bieten die Sozialdemokraten einen Grillstand und alkoholfreie Getränke. Auch das Info-Mobil von Peter Friedrich und der Wahlkampfbus des Juso-Landesverbandes Baden-Württemberg befinden sich an diesem Tag auf der Marktstätte. Der Juso-Landesverband hält vom 3. bis 6. September in Markelfingen sein Bundestagswahlkampf-Camp ab und wird die Marktstätte am Samstag in einen „Info-Strand“ mit Liegestühlen, Sonnenschirmen und aufblasbaren Palmen verwandeln.