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Peter Friedrich legt Rechenschaftsbericht vor
Radolfzell. „Was tun Sie für uns?“ Diese Frage hört der
SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Friedrich oft. Auf einer
Mitgliederversammlung der SPD im Kreis legte er vor über 80 Zuhörern Rechenschaft über sein erstes Jahr im Parlament ab. Über 600 Termine hat der 34 Jährige im Kreis Konstanz absolviert, seitdem er das Bundestagsmandat angenommen hat. In Berlin ging es keineswegs ruhiger zu: 25 Ausschuss-, 30 Arbeitsgruppen-, 25 Fraktions- und 13 Fraktionsvorstandssitzungen sowie 450 andere dienstliche Termine standen auf seinem Terminkalender während der Sitzungswochen in Berlin.
"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt der Kölner Künstler Günter Demnig. Dass die Opfer des Nazi-Terrors vergessen werden, soll seine Initiative Stolpersteine verhindern.
Drei Stolpersteine übergab Demnig an die Stadt Konstanz, die durch Bürgermesiter Claus Boldt vertreten wurde. Der Künstler verlegte die zehn mal zehn Zentimeter großen Gedenksteine eigenhändig vor den Häusern, in denen die Opfer zuletzt gelebt hatten und aus denen sie von den Nazis verschleppt wurden.
Die Messingplatte auf den Steinen macht darauf aufmerksam, dass die Nazi-Opfer Nachbarn und Arbeitskollegen waren.